Wlan als Alternative zu kabelgebundenen Netzwerken?

Wlan ist ein Funknetzwerk, das es jedem Benutzer ermöglicht, einen Netzwerkzugang zu erlangen, ohne dabei auf einen kabelgebundenen Anschluss angewiesen zu sein. Aber es gilt dabei einige Sicherheitsaspekte zu beachten.

Wlan ist die Abkürzung für Wireless Lokal Area Network. Es ist die Bezeichnung für ein Computernetzwerk, welches über Funksignale gesteuert wird und komplett auf die Verbindung der Computer über Netzwerkkabel verzichtet. Somit ist eine erhöhte Ungebundenheit und eine erhöhte Mobilität der Netzwerknutzer gewährleistet.

Der Aufbau dieser drahtlosen Netzwerke ist ähnlich dem Aufbau eines Festnetzwerkes. Ein sogenannter Router fungiert als Schaltzentrale zwischen dem Server und dem Benutzer. Der Router ist dauerhaft mit dem Server in Verbindung und sendet ebenfalls dauerhaft ein Funksignal, das von möglichen Benutzern erkannt werden kann. Eine Grundvoraussetzung für die Nutzung eines Wlan ist das Vorhandensein der benötigten Hardware.

Man unterscheidet in der Regel zwischen öffentlichen und privaten Funknetzwerken. Öffentliche Funknetzwerke sind in öffentlichen Gebäuden wie beispielsweise an Hochschulen zu finden. Die Bezeichnung „öffentlich“ bedeutet jedoch nicht, dass das vorhandene Netzwerk auch für jeden zugänglich ist. In der Regel benötigt man Zugangsdaten, um sich in das Netzwerk einzuwählen. Private Netzwerke finden sich überwiegend in privaten Haushalten wieder. Sie ermöglichen den Einsatz von Computern und Laptops im ganzen Haus, ohne das Netzwerkkabel im ganzen Haus installiert sind. Zum Beispiel ist es somit möglich, am Sonntagmorgen auf der eigenen Terrasse seine Onlinezeitung zu lesen. Es ist zum Beispiel auch möglich, in einem fahrenden Zug auf ein Funknetzwerk zuzugreifen und kann somit seine Reisezeit auch als Arbeitszeit nutzen oder sich einfach nur über den Netzwerkzugang in das Internet einwählen.

Ein ausschlaggebendes Manko der Funknetzwerke ist der Sicherheitsaspekt. Einen vorhandenen Netzwerkzugang kann man leicht visuell überwachen und man kann bewerten, wer sich Zugang verschafft hat. Bei einem Funknetzwerkzugang ist dies nicht ganz so einfach. Eine mögliche Sicherung des Netzwerkes ist nicht immer vollständig gewährleistet und kann leicht mit illegalen Mitteln umgangen werden. Jedoch bieten neuere Verschlüsselungstechniken einen doch sehr akzeptablen Grad an Netzwerksicherheit. Zu den grundlegenden Sicherheitsmaßnahmen gehören die Aktivierung einer Verschlüsselung, die Vergabe eines sicheren Netzwerkschlüssels und eine Verhinderung der Fernkonfiguration des Routers.

Die Reichweite der Funknetzwerke hängt in der Regel von der Sendeleistung des Routers ab und variiert dementsprechend.