Was ein günstiger Webhosting-Provider haben sollte

Webhosting-Pakete gibt es viele, doch Neulinge wissen oft nicht, wie man diese sinnvoll vergleichen kann. Dabei hängt das richtige Paket vor allem von den eigenen Ansprüchen und benötigten Leistungen ab.

Wer auf der Suche nach einem Webhosting-Provider ist, für den spielt das Thema der laufenden Kosten häufig eine wichtige Rolle. Das Provider-Angebot ist riesig und ein aktueller Vergleich im Hoster-Test ist unumgänglich. Das Hauptaugenmerk liegt auf die preislichen Konditionen. Dabei sollte man sich als Interessent Gedanken über die eigenen Ansprüche an das Hostingpaket machen und welche Kriterien beim Webhosting grundsätzlich von Bedeutung sind. Dann fällt es auch leichter, bei einem konkreten Angebot eine Entscheidung zu treffen.

Beim Webhosting dreht sich alles um die Veröffentlichung einer eigenen Website. Wer seinen Internetauftritt sorgsam vorbereitet, der möchte auch einen Hosting-Provider finden, der zuverlässig arbeitet. Die Angebote umfassen eine Reihe von Leistungsmerkmalen, auf die es zu achten gilt. Dazu gehört die Speicherkapazität, die einem auf dem Server zur Verfügung gestellt wird, der maximale Traffic, die Prozessorgeschwindigkeit, mit der Aktionen auf der Website berechnet werden können und Sicherheitsaspekte wie etwa die Uptime-Zeiten und Backup-Möglichkeiten.

Wenn Besucher auf die Website gehen und Inhalte aufrufen, verbrauchen sie einen Teil der Bandbreitenkapazität des Servers. Dieses wird auch als Traffic bezeichnet. Wer nur ein kleines Website-Projekt starten möchte, kann auf einen geringen Inklusiv-Traffic zurückgreifen, um Geld zu sparen. Erwartet man hingegen viele Besucher, sollte man aus Kostengründen eine Traffic-Flatrate wählen. Ähnliche Argumente gelten auch für die Speicherkapazität, die sehr teuer sein kann. Hier sollte man keine unnötigen Gigabyte mieten.

Wichtig ist aber auch, wie viele Clients einem Prozessor zugewiesen werden. Immer wenn ein Besucher auf die Website gelangt, müssen dessen Aktionen von einem Prozessor in der Serverfarm des Providers berechnet werden. Diese Rechnerkapazität ist begrenz und muss deshalb auf die gehosteten Websites auf den Servern aufgeteilt werden. So kann es bei günstigen Angeboten durchaus vorkommen, dass 70 oder mehr Besucher sich einen Prozessor teilen müssen und daraus eine zähe Seitennavigation resultiert. Dieses sollte man seinen Besuchern nicht zumuten.